Warum du kein besserer Mensch bist, wenn du dich für andere aufopferst

 

Viele Menschen glauben, dass es ihre Pflicht ist, sich für einen notleidenden Angehörigen aufzuopfern. Weil es ihrer christlichen Prägung entspricht oder weil es die Gesellschaft erwartet. Warum das keine gute Idee ist, erfährst du hier.

 

 

 

Ein guter Mensch kümmert sich immer zuerst um andere!

 

Wenn ein Angehöriger oder sogar dein Partner schwer erkrankt und womöglich pflegebedürftig wird, erwartet die Gesellschaft von dir, dass du dein Leben aufgibst, um dich um ihn zu kümmern. So krass würde es wahrscheinlich niemand formulieren, aber unterschwellig spürst du die Erwartungen, die an dich gestellt werden. Von Nachbarn, Verwandten, womöglich von dem Hilfsbedürtigen selbst. Gerne wird natürlich auch das christliche Leitbild herangezogen.

Still leiden und dafür Verehrung erfahren.

 

 

 

Was sollen denn die Nachbarn sagen?

 

Wer hat diese moralische Pflicht festgelegt? Kommt dieses Pflichtgefühl aus deinem Inneren? "Das macht man halt so...!" Viele Menschen vergessen über der Fürsorge für andere ihr eigenes Leben. Und ganz oft werden sie selber darüber krank. In meiner Praxis habe ich zahllose Menschen gesehen, die durch den chronischen Stress selber chronische Krankheiten entwickelt haben. Und jetzt frage ich dich mal ganz provokant: Ist das so in Ordnung ? Bist du ein guter Mensch, wenn du selber krank wirst?

Willst du sagen können: Schaut her, ich habe mich aufgeopfert! Ich bin ein guter Mensch!

 

 

 

Warum du kein Egoist bist,

wenn du dich um dich selber kümmerst

 

Wenn es nach dem christlichen Verständnis geht, wird oft ein Satz, den Jesus gesagt haben soll, herangezogen. "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!" Die meisten Menschen hören nur auf den ersten Teil und vernachlässigen den Zweiten. Die Selbstliebe ist genauso wichtig, wie die Nächstenliebe. Und das hat nichts mit Egoismus zu tun.

Wenn man selber wenig Energie hat und dann auch noch anderen seine Energie zur Verfügung stellt, gibt man aus dem Mangel heraus. Besser ist es, erst für sich zu sorgen und das, was überfließt, mit anderen zu teilen. Dann ist allen geholfen. Und auch du selbst bist dann nicht auf die Hilfe anderer angewiesen.

 

 

 

 

Zuviel Fürsorge schadet!

 

Ein wichtiger Aspekt dabei ist auch, dass viele Menschen dem Hilfsbedürftigen so viel abnehmen, dass er keine Notwendigkeit mehr sieht, selber etwas zu tun. Gerade bei erwachsenen Kindern im Verhältnis zu ihren Eltern kann man das beobachten. Sie übersehen dabei nur eins: Wenn man dem anderen alles abnimmt, nimmt man ihm auch die Verantwortung für sein Leben ab. Die Botschaft lautet: Du kannst das nicht, ich traue es dir nicht zu. Mit dieser Einstellung schwächt man auf einer unterschwelligen Ebene den anderen. Auch wenn man es nur gut meint.

Die Wahrheit ist, dass es dem anderen nicht gut tut.

Es geht oft ganz schnell, dass sich der Hilfsbedürftige daran gewöhnt, dass da jemand ist, der alles für ihn tut. Ach, wie bequem und angenehm! So sieht er keine Notwendigkeit mehr, selber etwas zu tun und wird schnell immer schwächer.

 

 

 

Warum wird man denn krank?

 

Die Verantwortung für dein Leben liegt immer bei dir selbst. Wenn du krank wirst, ist es auch deine Verantwortung. Auch wenn es einfacher ist, sich einzureden, dass man rein gar nichts dafür kann. Man könnte auch fragen: Was hast du denn selbst schon getan, um gesund zu bleiben? Hast du dich gut ernährt? Und ich meine wirklich gut! Die meisten Krankheiten sind auf falsche Ernährung zurückzuführen. Hast du dich regelmäßig bewegt? Hast du für gute Beziehungen in deinem Leben gesorgt? Für schöne Erlebnisse? Hast du aktiv etwas dafür getan, geistig fit zu bleiben? Hast du dich um die Ursache deiner Krankheit gekümmert oder einfach nur Antibiotika oder Schmerzmittel eingenommen und weitergemacht wie bisher? Manchmal ist es Schicksal, dass man viel Leid erfährt. Das gehört dann wohl zum Lebensweg dazu.

Aber bitte lass die Verantwortung bei den Menschen selbst. Und übernimm gleichzeitig die Verantwortung für dein eigenes Leben.

 

 

 

Was du tun kannst

 

Natürlich meine ich nicht, das du deinem hilfsbedürftigen Angehörigen sagen sollst: Selber schuld! Sieh zu, wie du klar kommst!

Ich hoffe, dass wir uns da richtig verstehen. Ich möchte nur klar machen, dass jeder die Verantwortung für sein Leben selber trägt. Und deshalb möchte ich dich auffordern, dich um dich und deine Gesundheit zu kümmern Gerade wenn du große Herausforderungen in deinem Leben hast.

Du könntest damit anfangen, dir mal eine Stunde Entspannung zu gönnen, zum Beispiel bei einer Bowtech-Behandlung bei mir.

 

 

 

 

Schau doch einfach mal rein!

 

Such dir online einen Termin aus oder ruf mich an (Tel. 06071 20 77 54) oder schreib mir eine Mail info@heilpraktikerdieburg.de.

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